Langweid Village - archiTEC24

Brennstoffzellentechnik von Viessmann

Langweid Village

Wie auf dem Rendering werden die Reihenhäuser des zweiten Bauabschnitts im Langweid Village einmal aussehen. © Dumberger Bauunternehmung GmbH & Co. KG

Moderne Architektur, großzügige Grundrisse und innovative Energietechnik vereint die M. Dumberger Bauunternehmung GmbH & Co. KG bei im Bau befindlichen „Langweid Village“. Die Reihen- und Doppelhäuser im KfW-Effizienzhausstandard des Baugebiets verfügen über ein Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor 300-P von Viessmann und produzieren so aus Erdgas ihren eigenen Strom und Wärme – das senkt die Betriebskosten und schont die Umwelt.

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Daten und Fakten

Standort:
Langweid Village,
Gotenstraße, 86462 Langweid am Lech

Bauträger/ Generalunternehmen:
M. Dumberger Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Königsbrunn

Grundstück: 3,85 ha
Bauvorhaben: 151 Wohneinheiten
Mehrfamilienhäuser: 10 (89 Wohnungen)
Doppelhäuser: 22
Reihenhäuser: 18

1. Bauabschnitt:
2 MFH: 28 Wohnungen
WFL: 57 – 103 m²
Bauzeit: 9/2016 bis 4/2018

2. Bauabschnitt:
12 RH + 1 DH: 14 Wohneinheiten
WFL: 144 bis 180 m²
Bauzeit: 4/2017 – 6/2019

3. Bauabschnitt:
8 DH: 16 Wohneinheiten
WFL: 150 m²
Bauzeit: ab 8/2018

4., 5. und 6. Bauabschnitt: in Planung

Energiestandard: KfW-Effizienzhausstandard 55 (EnEV 2016)
Energieträger: Erdgas

Bauträger/Generalplaner

M. Dumberger Bauunternehmung GmbH & Co. KG
Hunnenstr. 20
86343 Königsbrunn
Tel.: 08231 – 60060
Fax: 08231 – 600640
info@dumberger-bau.de
www.dumberger-bau.de

Geschäftsführer:
Michael Dumberger

Philosophie:
Bei uns haben aber nicht nur gute Einfälle, sondern insbesondere deren Umsetzung Tradition und das seit mehr als 70 Jahren. Was Firmengründer Michael Dumberger nach dem zweiten Weltkrieg mit viel persönlichem Einsatz auf die Beine stellte, wird heute in dritter Generation genauso konsequent weitergeführt. Damals wie heute setzt unser Familienunternehmen auf qualitätsbewusstes Bauen und zeitgemäßes Wohnen – Werte, für die uns unsere Kunden seit vielen Jahrzehnten großes Vertrauen entgegenbringen. Unsere außerordentlich hohe Qualität in der Bauausführung ist darin begründet, dass wir im Gegensatz zu anderen Bauträgern nicht bauen lassen. Von Anfang an beschäftigte unsere Firma ausschließlich eigenes Fachpersonal auf den Baustellen. Für die wenigen Arbeiten, die wir nicht selbst ausführen können, beauftragen wir regionale, solide Handwerksbetriebe, mit denen wir teilweise schon seit mehr als 30 Jahren zusammenarbeiten. Bauen am Puls der Zeit bedeutet für uns einerseits innovative, energetische Lösungen zu präsentieren, andererseits aber auch weiterhin mit unserer langjährigen Erfahrung in der Grundrissgestaltung den Menschen in den Mittelpunkt einer jeglichen Planung zu stellen. Wir sind der Meinung: „Architektur sollte nicht um der Architektur willen entstehen.“ Bei allen unseren Planungen steht folglich der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt. Innerhalb unserer eigenen Planungsabteilung sind wir in der Lage, gemeinsam mit unserem Statiker umgehend auf Ihre Grundrissänderungswünsche einzugehen und sie auf eine Realisierung hin zu überprüfen. In der Regel halten Sie bereits nach nur einem Tag den geänderten Grundriss wieder in Ihren Händen. Zusätzlich notieren wir alle Anregungen unserer Kunden, um sie in künftige Planungen von vornherein miteinfließen zu lassen.

Fachplaner

Architekten
Joachim + Thoma Architekten
Herr Christian Thoma
Billerstraße 19
86154 Augsburg
Tel.: 0821 – 2192914
Fax: 0821 – 2192915
thoma@joachim-thoma.de
www.joachim-thoma.de

Energieberater
Energieberatung Markus Grenz
Bürgermeister-Tochtermann-Str. 21
86637 Wertingen
Tel.: 08272 – 993749
Fax: 08272 – 608071
MMGrenz@online.de
www.markusgrenzenergieberatung.de

 
Statiker
Ingenieurbüro Franz Fürbaß GmbH
Hauptstraße 56b
86405 Meitingen
Tel.: 08271 – 41044
Fax: 08271 – 41045
statik@fuerbass.net

HLS
Roland Golly HausTechnikPlanung
Zugspitzstraße 26
86856 Hiltenfingen
Tel.: 08232 – 9683108
Fax: 08232 – 9683109
rgolly@online.de

Entwurfsaufgabe

Langweid am Lech wächst und gedeiht. Auf einem 3,85 ha großen Areal am Südrand der Gemeinde entwickelt die M. Dumberger Bauunternehmung GmbH & Co. KG aus Königsbrunn als Bauträger und Generalunternehmen ein neues Wohnviertel: das „Langweid Village“. In mehreren Bauabschnitten entstehen hier über die kommenden Jahre 151 Wohneinheiten in einem Mix aus Mehrfamilienhäusern sowie Reihen- und Doppelhäusern.

Familiengerechte Strukturen, moderne Grundrisse und eine exklusive Ausstattung sind allen Wohneinheiten gemein. Mit Blick für eine energieeffiziente Strom- und Wärmeversorgung der im KfW-Effizienzhaustandard 55 gebauten Reihen- und Doppelhäuser setzt die M. Dumberger Bauunternehmung GmbH & Co. KG in Kooperation mit dem Energieversorger erdgas schwaben und Viessmann auf innovative Brennstoffzellentechnik.

Projektbeschreibung

Langweid am Lech zählt zum schwäbischen Landkreis Augsburg im Freistaat Bayern. Die Gemeinde liegt nur 15 Kilometer nördlich von Augsburg direkt an der Bundesstraße B2 und der Bahnlinie Augsburg – Nürnberg. Mit der Regionalbahn ist man vom Bahnhof Langweid in nur 15 Minuten in der Augsburger City. Durch die gute infrastrukturelle Lage in der Region Schwaben sowie die Nähe zum Naturpark „Augsburg Westliche Wälder“ und dem Naherholungsgebiet „Sander Seen“ ist das rund 8000 Einwohner zählende Langweid am Lech ein beliebter Wohnort.

Im Süden der Gemeinde in fußläufiger Entfernung zum Ortskern ist seit September 2016 das „Langweid Village“ im Bau. Bauträger und Generalunternehmen ist die M. Dumberger Bauunternehmung GmbH & Co. KG aus Königsbrunn. Auf einer ehemaligen Ackerfläche von 3,85 Hektar an der Foretstraße entsteht in mehreren Bauabschnitten ein neues Wohnviertel mit Mehrfamilienhäusern, Doppelhäusern und Reihenhäusern.

Den Auftakt für das Baugebiet „Langweid Village“ bildeten im ersten Bauabschnitt zwei Mehrfamilienhäuser mit 28 Eigentumswohnungen. Zwischen den zwei Mehrfamilienhäusern, die parallel zur Foretstraße platziert wurden, erschließt die neu angelegte Gotenstraße das Quartier. Südlich der Gotenstraße entstehen seit April 2017 im zweiten Bauabschnitt zwölf Reihenhäuser und ein Doppelhaus. Im Frühjahr 2018 startet der dritte Bauabschnitt nördlich der Gotenstraße mit acht Doppelhäusern. In den folgenden Jahren soll in weiteren drei Bauabschnitten der westliche Teil des „Langweid Village“, der über die Straße Im Oberfeld erschlossen wird, folgen. Insgesamt soll das „Langweid Village“ einmal 10 Mehrfamilienhäuser mit 89 Wohnungen, 22 Doppelhäuser – also 44 Doppelhaushälften – und 18 Reihenhäuser umfassen, summa summarum also 151 neue Wohneinheiten.

Bei der Konzeption der Reihenhäuser und Doppelhäuser aus dem zweiten und dritten Bauabschnitt legten die Planer der M. Dumberger Bauunternehmung GmbH & Co. KG viel Wert auf familiengerechte Strukturen und eine exklusive Ausstattung. So verfügen die Reihenhäuser und Doppelhaushälften über drei Geschosse und ein Kellergeschoss.

Die Baukörper sind nach Süden bzw. nach Westen ausgerichtet. Kubisch modern werden die Häuser in Massivbauweise mit Flachdach errichtet und abschließend verputzt und zweifarbig gestrichen.

Die Grundrisse sind modern konzipiert, können aber gegen Aufpreis ganz nach Kundenwunsch modifiziert werden. Das Erdgeschoss ist als großzügige Raumabfolge mit großem Wohn-Essbereich und offener Küche angelegt. Über große Terrassentüren gelangt man auf die Terrasse und den Garten. Im Obergeschoss befinden sich neben dem Hauptschlafzimmer zwei weitere Schlafzimmer sowie das große Bad mit Badewanne, Dusche, Doppelwaschtisch und einem blickgeschützt in einer separaten Nische platzierten WC. Das Dachgeschoss kann optional gegen Aufpreis ausgebaut werden. Hier sind weitere Schlafzimmer, ein Studio, Arbeits- oder Gästezimmer oder ein Wellnessbereich möglich. Eine Dachterrasse ergänzt die vorhandenen Außenflächen um einen weiteren privaten Freibereich. Zu jeder Wohneinheit gehören zwei PKW-Stellplätze, einmal eine 3 x 6 Meter Garage und einmal ein weiterer Stellplatz auf dem Grundstück.

Baukonstruktion

Die Reihen- und Doppelhäuser sind im KfW-Effizienzhausstandard 55 (EnEV 2016) konzipiert und werden in Massivbauweise erstellt.

Auf dem Fundament werden die Außenwände des Kellergeschosses aus Stahlbetonfertigteilen errichtet und mit einer Außendämmung gemäß der EnEV 2016 versehen. Je nach statischer Anforderung werden die Innenwände des Kellers entweder ebenfalls aus Stahlbetonfertigteilelementen oder als verputztes Ziegelmauerwerk ausgeführt.

Die Außenwände werden als einschaliges Mauerwerk aus 36,5 cm starken hochwärmedämmenden Ziegeln errichtet. Aufgrund der hochwärmedämmenden Eigenschaften der eingesetzten Ziegel ist eine zusätzliche Wärmedämmung nicht notwendig. Abschließend werden die Außenwände mit einem mineralischen Außenputz als Leichtputz versehen, die Oberbeschichtung besteht aus einem fein- bis mittelkörnigen Edelputz mit zweifachem Anstrich.

Aufgrund der statischen und schallschutztechnischen Ansprüche an die Haustrennwände werden diese zweischalig mit Stahlbeton-Massivwänden und dazwischen liegender Mineralwoll-Schalldämmplatte ausgeführt. Die Geschossdecken werden aus Stahlbeton als Filigrandecken bzw. in Ortbeton nach statischer Berechnung gefertigt.

Die Innentreppen bestehen aus massiven Fertigteil-Treppenläufen aus Stahlbeton vom Keller- bis zum Dachgeschoss. Die begrünten Flachdächer weisen ein Gefälle von 2,5 Prozent auf. Die Stahlbetondächer sind mit einer zweilagigen bituminösen Abdichtung versehen, worauf sich eine Aufdachdämmung nach EnEV 2016 und abschließender extensiver Begrünung befindet.

Alle zu öffnenden Fenster sind als Dreh- oder Drehkippflügel ausgeführt. Alle Fenster sowie die Hebe-Schiebe-Türelemente zu den Terrassen sind mit einer Dreifach-Isolierverglasung ausgeführt. Der U-Wert der Fensterelemente liegt bei niedrigen 0,85 W/m²K. Alle Wohnraumfenster erhalten Rollläden mit Aluminium-Rollladenpanzer, die Fensterbänke außen sind aus Leichtmetall gefertigt.

Die Haustür besteht aus Holz mit beschichteter Oberfläche und erreicht einen Wärmedurchgangskoeffizient von etwa 1,3 W/m²K aus.

 

Interview

Interview mit Gerhard Failer, Vertriebsleiter der M. Dumberger Bauunternehmung GmbH & Co. KG

Das große Ganze im Blick: mit dem Langweid Village entsteht ein neues Stadtquartier. Worauf haben Sie bei der städtebaulichen Konzeption Wert gelegt?
Besonders wichtig war uns, dass sich unsere Gebäude in die bereits bestehende Umgebung einfügen. Wir haben auch darauf geachtet, dass die Bebauung nicht zu dicht wird um den ländlichen Charakter zu bewahren. Zudem wollten wir einen guten Mix zwischen großzügigen und familiengerechten Doppel- und Reihenhäusern bis hin zu barrierefreien Wohnungen. Zusätzlich wurden großzügige Grünflächen eingeplant, um einen sehr hohen Freizeitwert gewährleisten zu können.

Im 2. und 3. Bauabschnitt entstehen Reihenhäuser und Doppelhäuser. Worauf kam es Ihnen bei der Grundrissorganisation der Wohneinheiten an?
Alle Häuser bieten großzügige und familiengerechte Grundrisse für Familien mit bis zu drei Kindern. Da auch alle Kellerräume gedämmt und beheizt sind, ist man in der Lage, einen sehr hohen Flächenbedarf der Bewohner zu erfüllen. Alle Häuser bieten die Möglichkeit, ein Bad im Dachgeschoss einzubauen. Großzügige Terrassen im Dach und im Erdgeschoss laden zum Verweilen ein.

Worauf mussten Sie bei der Bauweise hinsichtlich des angestrebten Energiestandards KfW-Effizienzhaus 55 achten?
Die Bauweise im KfW55-Standard ist sehr anspruchsvoll. Alle Materialien von den Ziegelwänden über die Dachdämmung bis zu den dreifachverglasten Fenstern müssen genau aufeinander abgestimmt werden. Die Qualität unserer Bauweise wird mit einem sogenannten Blower-Door-Test vor Übergabe der Häuser überprüft. Darüber hinaus sind ein hocheffizientes Heizsystem sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung notwendig um die strengen Anforderungen der KfW zu erreichen. Während der kompletten Bauphase wird die Umsetzung von einem zertifizierten Energieberater überwacht.

Wieso setzen Sie auf Brennstoffzellen für die Wärmeversorgung?
Die Brennstoffzelle ist unseres Erachtens die ideale Antwort auf die künftigen energetischen Herausforderungen, denen wir uns gegenübersehen. Die Brennstoffzelle erzeugt nicht nur die notwendige Wärme sondern parallel einen Großteil des benötigten Stroms. Durch die dezentrale Energieversorgung, also jedes Haus für sich, werden zusätzlich die Stromtrassen entlastet. Das Heizsystem ist nicht nur eine sehr kostengünstige Alternative für den Kunden sondern auch ein Beitrag zum Umweltschutz. Jede Heizung spart jährlich bis zu 1,5 Tonnen CO2 ein.

Welche Erwartungen knüpfen Sie an die neue Technik?
Die Gebäude haben einen Lebenszyklus von ca. 100 Jahren. Daher ist es so wichtig, in zukunftsorientierte Techniken zu investieren und diese einzusetzen – denn wir bauen nicht für den Moment sondern für Generationen.

 

 

Energiekonzept

Die Reihen- und Doppelhäuser werden im KfW-Effizienzhausstandard 55 nach EnEV 2016 errichtet. Durch die energieeffiziente Bauweise mit hochwärmedämmenden Außenwänden zeichnet die Häuser ein niedriger Jahresheizwärmebedarf auf.

Lüftung

In allen Häusern wird eine zentrale kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung installiert. Die Anlage tauscht innerhalb von circa zwei Stunden das Luftvolumen der angeschlossenen Räume automatisch mit Frischluft aus. Die Außenluft wird, bevor sie in die Wohnräume eingeleitet wird, von Staub, Ruß und anderen Feinstaubpartikeln gefiltert. Pollenfilter können nachgerüstet werden. Über einen Wärmetauscher wird die Frischluft durch die Wärmeenergie der abgesaugten Abluft vorgeheizt, so dass kein unangenehmer kalter Luftstrom entsteht. Die Absaugung der Abluft gewährleistet, dass in Küche und Bad anfallende Feuchtigkeit zuverlässig nach außen geleitet wird. Auf Sonderwunsch stattet der Bauträger die Lüftungsanlage auch mit einer Feuchterückgewinnung aus.

Strom, Heizung und Warmwasserversorgung

Bei der Strom- und Wärmeversorgung setzt die M. Dumberger Bauunternehmung GmbH & Co. KG auf innovative Brennstoffzellentechnik. Nach einem Gemeinschaftskonzept von Viessmann und erdgas schwaben GmbH werden die Reihen- und Doppelhäuser, die aktuell im zweiten und dritten Bauabschnitt sowie in den noch in der finalen Planung befindlichen Bauabschnitten entstehen, mit der energieeffizienten Technik ausgestattet.
Die modernen und geräuscharmen Brennstoffzellen-Heizgeräte Vitovalor 300-P von Viessmann erzeugen aus Erdgas Strom, der im Haus selbst verbraucht wird. In dem mit einer Kraft-Wärme-Kopplung ausgestattetem Gerät ist ein Brennstoffzellenmodul von Panasonic eingesetzt. Das funktioniert so, dass die Brennstoffzelle den im Erdgas enthaltenen Wasserstoff effizient und damit kostensparend zur Stromproduktion nutzt. Dabei entsteht quasi ganz nebenbei Wärme, die wiederum für die Heizung und die Warmwasserversorgung genutzt wird. Übrig bleiben bei dem effizienten Prozess nur Wasser und geringe Mengen an C02, im Vergleich mit herkömmlichen Heizsystemen sinkt der Ausstoß an schädlichen Treibhausgasen sogar um bis zu 50 Prozent. Wärmebedarfsspitzen deckt der im Gerät integrierte Gas-Brennwertkessel, dieser schaltet sich automatisch zu, wenn höherer Wärmebedarf besteht oder innerhalb kurzer Zeit eine größere Menge warmes Wasser benötigt wird. Das Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor 300-P von Viessmann benötigt nur eine Aufstellfläche von 0,65 Quadratmetern. Die im Tagesverlauf maximal produzierte elektrische Energie von 16,5 kWh deckt den Grundbedarf eines Haushalts. Mit bis zu 26 kW erzeugt Vitovalor 300-P genügend thermische Leistung, um den gesamten Wärmebedarf zu decken. Neben einem integrierten Heizwasser-Pufferspeicher erfolgt die Warmwassererzeugung mittels eines integriertem Trinkwasserladespeichers, die auf eine Warmwassertemperatur von 60°C am Erzeugerausgang eingestellt werden kann.

Durch den integrierten Energiemanager ist der Vitovalor 300-P lernfähig und reagiert auf die persönlichen Bedürfnisse des Betreibers. Das heißt: Er schaltet die mit Erdgas und Wasserstoff betriebene Energiezentrale erst dann ein, wenn es sich lohnt – also wenn ausreichend lange Laufzeiten und damit eine entsprechende Stromproduktion und Eigenstromnutzung zu erwarten sind.
Für die zukünftigen Bewohner des „Langweid Village“ ist die moderne Brennstoffzellentechnik in zweifacher Hinsicht attraktiv. Zum einen profitieren sie auf lange Sicht von niedrigen Energiekosten durch die effiziente Technik, da aufgrund von Eigenstromproduktion und Eigenstromverbrauch eine deutliche Stromkostensenkung zu erwarten ist und zum anderen ist die Technik förderfähig. Seit dem 1. August 2016 fördert das Bundeswirtschaftsministerium den Einbau eines solchen Brennstoffzellen-Heizgeräts zusätzlich zum Grundförderbetrag mit einer Innovationsprämie.

Wärmeverteilung

Die Wärmeverteilung erfolgt über eine Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung, deren Wärme gleichmäßig über die gesamte Raumfläche verteilt wird. Aufgrund der niedrigeren Vorlauftemperatur im Vergleich zu normalen Heizkörpern ist diese Heizungsart zudem höchst effektiv. Daraus ergeben sich niedrige Betriebskosten, die noch weiter gesenkt werden können, indem sich die Temperaturen in den einzelnen Räumen individuell und bedarfsgerecht einstellen lassen.

Eingesetzte Produkte

Vitovalor 300-P von Viessmann – mit der Brennstoffzellenheizung Strom und Wärme gleichzeitig erzeugen

Drei Gründe für die Brennstoffzellenheizung

  1. Schon heute mit der modernsten Technik Wärme und Strom erzeugen: Setzen Sie auf das zukunftsweisende Heizen mittels Wasserstoff und Erdgas.
  2. Machen Sie sich unabhängiger von steigenden Strompreisen, indem Sie die Brennstoffzelle zur Stromerzeugung nutzen.
  3. Heizen Sie sparsamer und sparen bis zu 40 Prozent Energiekosten durch die effiziente Heizung mit Brennstoffzelle. So sparen Sie langfristig und schonen gleichzeitig das Klima durch geringere CO2-Emissionen!

Vitovalor 300-P »

Autorin: Katharina Ricklefs

 

 

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