Neue Förderbedingungen für Heizungsanlagen ab 2018 - archiTEC24

BAFA-Zuschüsse

Neue Förderbedingungen für Heizungsanlagen ab 2018

Pelletkessel Foto: Viessmann
Für Pelletkessel ist über die BAFA auf künftig eine Förderung möglich. Foto: Viessmann

Pelletheizungen, thermische Solaranlagen oder Wärmepumpen werden durch Zuschüsse gefördert: Wer eine solche Anlage im Bestandsgebäude installiert, erhält mindestens 500 Euro für eine Solaranlage, bei Wärmepumpen sind es sogar 4.000 Euro. Ab 2018 darf der Zuschuss aber nicht mehr nach der Inbetriebnahme beantragt werden, sondern immer vor Beginn der Maßnahme, teilt der BINE-Informationsdienst mit.

Im sogenannten Marktanreizprogramm (MAP) der Bundesregierung soll die Investition in erneuerbare Energien unterstützt werden. Bei kleinen Anlagen für Privatleute ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig, große Systeme fördert hingegen die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Unterstützt wird primär der Gebäudebestand. Im Neubau ist eine Förderung unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls möglich.

Ab dem 1. Januar 2018 ist der Förderantrag grundsätzlich vor dem Beginn der Maßnahme zu stellen. Als Maßnahmenbeginn gilt der Abschluss eines Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrags beim BAFA. Für private Interessenten galt bisher, dass der Antrag bis zu neun Monate nach Inbetriebnahme der Anlage beim BAFA gestellt werden konnte.

Für Antragsteller, die den Auftrag zum Beispiel für eine neue Heizung im Jahr 2017 erteilt haben, aber die Inbetriebnahme erst 2018 erfolgt, gilt eine Übergangsregelung. Wichtig ist, dass die Inbetriebnahme vertraglich für 2017 vereinbart ist. Sollte dieser Termin ohne Verschulden des Antragstellers nicht eingehalten werden, muss die „Erklärung zur Inanspruchnahme der Übergangsregelung“ ausgefüllt und an das BAFA gesendet werden. Das Formular steht auf dem Webportal des BAFA zum Download bereit.

 

 

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