dena empfiehlt branchenspezifische Lösungen für mehr Energieeffizienz - archiTEC24
Defizite bei der Energieeffizienz sieht die Deutsche Energie-Agentur (dena) besonders bei Bürogebäuden.
Defizite bei der Energieeffizienz sieht die Deutsche Energie-Agentur (dena) besonders bei Bürogebäuden.

Nichtwohngebäude:

dena empfiehlt branchenspezifische Lösungen für mehr Energieeffizienz

Bei der Energieeffizienz von Nichtwohngebäuden gibt es bei Büroimmobilien den größten Nachholbedarf. Das ist ein Ergebnis von vier nun veröffentlichten Branchenanalysen der Deutschen Energie-Agentur (dena). Aus den Berichten, die sich mit der Energieeffizienz in Bürogebäuden, im Handel, in Kommunen sowie in Hotelimmobilien befassen, folgt, dass Politik und Wirtschaft für jedes dieser Gebäudetypen spezifische Lösungen anbieten sollten.

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: „Unsere Analysen zeigen deutlich: Das typische Nichtwohngebäude gibt es nicht. So verschieden die Ausgangssituationen und Hemmnisse der untersuchten Branchen sind, so unterschiedlich agieren sie in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Beim Handel passiert schon recht viel, auch Hotels und Kommunen sehen immer mehr die Notwendigkeit, in Energieeffizienz zu investieren. Bei Büroimmobilien hingegen ist noch sehr viel Luft nach oben.“

Aktuell wird in den verschiedenen Branchen vor allem in Technikmaßnahmen wie beispielsweise in Beleuchtung oder Kältetechnik investiert; auch weil sich diese Investitionen schnell rechnen. Weitere Ansätze zur Reduzierung des Energiebedarfs von Nichtwohngebäuden finden nur vereinzelt statt. Vor dem Hintergrund des Ziels eines klimaneutralen Gebäudebestands besteht hier noch deutlicher Nachholbedarf.

Die dena befasst sich seit 2014 intensiv mit verschiedenen Branchen und Akteuren im Bereich der Wirtschaftsimmobilien und Liegenschaften der öffentlichen Hand. Die „dena-Insights“ bündeln Erkenntnisse aus verschiedenen Studien, Modellprojekten, Beratungsreihen, umfangreichen Befragungen und Branchendialogen, die die dena durchgeführt hat. Sie stellen die politischen und fördertechnischen Rahmenbedingen und den Status Quo der jeweiligen Branche dar. Zugleich beleuchten sie Entscheidungskriterien für die Investition in Energieeffizienz und leiten daraus Empfehlungen für Politik und Branchen zur Verbesserung der energetischen Situation ab.

In Deutschland gibt es rund drei Millionen Nichtwohngebäude. Ihre Verbräuche machen ein Drittel am Endenergieverbrauch aller Gebäude aus. Dementsprechend steckt in der energetischen Modernisierung dieser Gebäude großes Potenzial, um Energie und CO2-Emissionen einzusparen.

Zum Download der vier Branchenanalysen der dena

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