Brennstoffzellen-Forum Hessen mit Informationen zum Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor 300-P von Viessmann - archiTEC24
Vitovalor
Der Einbau des Brennstoffzellen-Heizgeräts Vitovalor 300-P von Viessmann wird mit einem finanziellen Zuschuss von bis zu 11.100 Euro gefördert. Foto: Viessmann

Frankfurt

Brennstoffzellen-Forum Hessen mit Informationen zum Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor 300-P von Viessmann

Es spart bis zu 40 Prozent der Energiekosten eines Haushalts, reduziert die CO2-Emissionen um rund die Hälfte und macht unabhängiger von der öffentlichen Stromversorgung – das Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor 300-P versorgt Ein- und Zweifamilienhäuser zukunftssicher mit Strom und Wärme. Während des 16. Brennstoffzellenforums Hessen, das am 24. Oktober 2017 in Frankfurt am Main stattfand, nutzten Experten aus Wissenschaft und Energietechnik die Gelegenheit, um aus erster Hand fundierte Informationen über das innovative Gerät zu erhalten. Neben Fragen zur Technik gaben die Fachleute von Viessmann vor allem Auskunft zur Anlagenplanung und Installation sowie zur finanziellen Förderung.

Mit Vitovalor 300-P hat Viessmann im Frühjahr 2014 das erste in Serie produzierte Brennstoffzellen-Heizgerät auf den Markt gebracht. Es eignet sich vor allem für neu gebaute Ein- und Zweifamilienhäuser sowie energetisch sanierte Bestandsgebäude mit geringem Wärmebedarf.

Herzstück des mit Erdgas betriebenen Geräts ist eine PEM-Brennstoffzelle (Polymer-Elektrolyt-Membran) des japanischen Kooperationspartners Panasonic. Sie ist für eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren ausgelegt und hat sich in Japan in mehr als 100.000 Installationen bestens bewährt.

Viessmann hat diese Brennstoffzelle in ein kompaktes Gesamtsystem integriert, das außerdem ein Spitzenlastmodul mit Gas-Brennwertkessel, Heizwasser-Pufferspeicher, Trinkwasserspeicher und Systemregelung enthält.

Brennstoffzellen- und Spitzenlastmodul sind komplett vormontiert, können separat transportiert werden und beanspruchen zusammen lediglich 0,65 Quadratmeter Aufstellfläche. Es müssen nur noch der Erdgasanschluss, die gemeinsame Abgas-/Zuluftleitung, Heizungsvor- und -rücklauf sowie die Trinkwasserleitungen angeschlossen werden. Damit ist das Gerät so montagefreundlich wie ein Vitodens Gas-Brennwert-Kompaktgerät. Hinzu kommt lediglich noch der elektrische Anschluss für die Einspeisung des Stroms.

Der Einbau eines Brennstoffzellen-Heizgeräts wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit einem Zuschuss von 9.300 Euro unterstützt. Zusammen mit der pauschalierten Stromförderung aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) erhalten Betreiber sogar bis zu 11.100 Euro. Die Anschaffungskosten für diese Hocheffizienztechnologie sind damit vergleichbar mit denen einer Wärmepumpenanlage. Viessmann bietet den Fachhandwerkern auf Wunsch umfassende Unterstützung bei Installation, Inbetriebnahme und Service des Geräts an.

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