BAFA erweitert den Kreis potenzieller Berater - archiTEC24
Schwabing
Vor der Sanierung von Altbauten empfiehlt sich oft eine Bestandsanalyse in Form einer Energieberatung. Foto: Nikolaus Summerer, Berlin

Energieberatung

BAFA erweitert den Kreis potenzieller Berater

Der Beraterkreis für die Energieberatungs-Förderprogramme wird erweitert: Künftig können branchenübergreifend alle Fachleute geförderte Energieberatungen durchführen – also auch Handwerker, die selbst am Bau tätig sind. Bisher konnten diese wegen des Neutralitätsgebots keine sogenannten Vor-Ort-Beratungen anbieten. Die grundsätzlich erforderlichen fachlichen Qualifikationen für die Zulassung zum Energieberater bleiben unverändert.

Mit der Novellierung geht auch eine Namensänderung einher: Statt „Vor-Ort-Beratung“ heißt das Förderprogramm nun „Energieberatung für Wohngebäude“. „Durch die Öffnung wollen wir Energieberatungen für die Verbraucher attraktiver gestalten. Eine qualifizierte Beratung ist schließlich der Schlüssel für wirksame Energieeffizienzmaßnahmen,“ erklärt Andreas Obersteller, Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Hauseigentümer können somit aus einem deutlich größeren Angebot an Beratern wählen sowie auch an bestehende Kontakte beispielsweise zu Handwerkern anzuknüpfen. Wie bisher ist jedoch eine unabhängig durchgeführte Beratung mit einer unverändert hohen Qualitätsanforderung erforderlich. Auch die Höhe der Zuschüsse von 60 Prozent der Beratungskosten, maximal 800 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1.100 Euro bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten bleibt unverändert. Die Energieberater haben sich durch Selbsterklärung gegenüber dem BAFA zu verpflichten, hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral zu beraten.

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