105 Viessmann Brennstoffzellen-Heizgeräte für zwei Neubauprojekte - archiTEC24
Vitovalor
Strom und Wärme aus einem Gerät – und das extrem effizient. Foto: Viesmann

Bayern

105 Viessmann Brennstoffzellen-Heizgeräte für zwei Neubauprojekte

Insgesamt 62 Doppelhaushälften und Reihenhäuser entstehen derzeit in Langweid am Lech – mit einer innovativen Technologie, die sich im Wohnungsbau immer mehr durchsetzt: die Viessmann Brennstoffzelle als stromerzeugende Heizung. In Langweid, wo der erste Spatenstich jetzt erfolgt ist, und in einem vergleichbaren Projekt in Mering mit 43 Wohneinheiten werden insgesamt 105 Brennstoffzellen-Heizgeräte installiert.

„In der Brennstoffzelle verbinden sich innovative Technik und Wirtschaftlichkeit“, erklärt Vertriebsleiter Jens Dammer vom verantwortlichen Energieversorger „erdgas schwaben“. „Die Brennstoffzelle nutzt den im Erdgas enthaltenen Wasserstoff effizient und somit kostensparend zur Strom- und Wärmeerzeugung. Als Restprodukte bleiben nur Wasser und geringe Mengen CO2. Wir sehen darin einen wegweisenden Beitrag zum Umweltschutz.“

Auch Gerhard Failer, Vertriebsleiter der M. Dumberger Bauunternehmung, die das Projekt durchführt, sieht ein gewaltiges Potenzial in der Brennstoffzellentechnologie: „Der dezentralen Energieerzeugung gehört die Zukunft. Brennstoffzellen sind deshalb die ideale Ergänzung für unsere hochgedämmten Gebäude, um diese sicher und kostengünstig mit Wärme und Strom zu versorgen.“

Gemeinsam mit dem Heiz- und Kältetechnikspezialisten Viessmann werden in den Neubauten Brennstoffzellen-Heizgeräte vom Typ Vitovalor 300-P eingebaut. Sie erzeugen Strom mit einer Leistung von 750 Watt, der im Haus selbst verbraucht wird. Die dabei anfallende Wärme (1 Kilowatt) wird für Heizung und Warmwasser genutzt, Wärmebedarfsspitzen deckt der integrierte Gas-Brennwertkessel.

Wer auf diese Weise Strom und Wärme in den eigenen vier Wänden erzeugt, macht sich finanziell unabhängiger von den Stromnetzen und steigenden Strompreisen. Zudem erfüllt die eingesetzte Energietechnik die höchsten Anforderungen der Häuser nach KfW55-Standard.

Seit einem Jahr ist die Brennstoffzellentechnik für Wohnhäuser noch interessanter, weil das Bundeswirtschaftsministerium den Einbau des Brennstoffzellen-Heizgeräts mit besonders attraktiven Zuschüssen fördert. Zusätzlich zum Grundbetrag von 5.700 Euro wird für das Vitovalor 300-P von Viessmann ein leistungsabhängiger Betrag von 3.600 Euro gezahlt.

Weitere Informationen zu Vitovalor 300-P

 

 

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